Synagogen

A-C

Albisheim (2), Alsenz, Altdorf, Altenbamberg, Altleiningen, Arzheim (Stadt Landau), Bad Bergzabern, Bad Dürkheim (2), Biedesheim, Billigheim/Ingenheim (2),  Blieskastel, Bobenheim-Roxheim (2), Bockenheim, Böchingen (2),Böhl-Iggelheim (2), Börrstadt (2), Brücken (2), Bubenheim, Busenberg, Carslberg,

D-F

Dahn, Deidesheim (3), Dielkirchen, Dirmstein, Ebertsheim-Rodenbach, Edenkoben,(2), Edesheim(2), Eisenberg, Ellerstadt, Eppstein, Erlenbach, Essingen, Eßweiler, Frankenstein, Frankenthal(3), Freinsheim(2), Freisbach, Friedelsheim(2), Fußgönheim(2),

G-H

Gauersheim, Gaugrehweiler, Geinsheim, Stadt Neustadt a. d.W., (2), Germersheim (2), Gersheim, Göcklingen, Göllheim (3), Gommersheim, Großkarlbach, Grünstadt, Hagenbach (2), Haßloch (2), Herschberg, Herchweiler im Ostertal, Herxheim bei Landau, Heßheim, Hettenleidelheim, Hertlingshausen, Heuchelheim (2), Hochspeyer, Hochstätten, Hochstadt (2), Höheinöd, Homburg/S r (2),

K-L

Kaiserslautern (5), Kallstadt, Kerzenheim, Kindenheim, Kirchheim a. d. W. (2), Kirchheimbolanden (2), Kirrweiler, Kleinfischlingen, Klingenmünster, Konken, Kusel (2), Lachen-Speyerdorf/ Stadt Neustadt,  Lambsheim (2), Landau (4), Landstuhl, Leimersheim (2), Lingenfeld, Ludwigshafen a. Rh.(3), Lustadt (2),

M-R

Maikammer, Marienthal, Stadt Rockenhausen, Meckenheim, Mehlingen, Münchweiler an der Alsenz, Münsterappel (2), Mußbach, Stadt Neustadt a.d.W., Mutterstadt, Neuleinigen, Neustadt a.d.W.(5), Niederkirchen, Obermoschel, Obersülzen, Obrigheim, Odenbach am Glan, Odernheim, Offenbach-Hundheim, Otterberg, Otterstadt (2), Pirmasens, Pleisweiler, Rathskirchen, Reipoltskirchen, Rheingönheim, Stadt Ludwigshafen (2), Rockenhausen (2), Rödersheim-Alsheim (2), Rodalben, Ruchheim (2), Rülzheim,

S-Z

Sausenheim, Stadt Grünstadt, Schifferstadt (2), Schwegenheim (2), Sembach, Speyer (6), Steinbach am Donnersberg, Steinbach am Glan, St. Ingbert (2), Teschenmoschel, Thaleischweiler-Fröschen, Tiefenthal, Venningen (2), Vorderweidenthal, Wachenheim a.d.W, Waldgrehweiler, Wallhalben-Oberhausen, Wattenheim (2), Weingarten, Weisenheim am Berg, Weisenheim am Sand, Weitersweiler, Winnweiler (2), Würzweiler, Zweibrücken

Diese aufwändig recherchierten Informationen und Texte über die Synagogen in der Pfalz wurden uns freundlicherweise von Herrn Otmar Weber zur Verfügung gestellt. Vollständigere Angaben, Literatur- und Hinweislisten sowie weitere Informationen findet man in seinem Buch:
Otmar Weber. Die Synagogen in der Pfalz von 1800 bis heute : unter besonderer Berücksichtigung der Synagogen in der Südwestpfalz. Landau : Ges. für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Pfalz, (2005). ISBN-10: 3000152504; ISBN-13: 978-3000152504
Das Buch kann direkt beim Autor bestellt werden:
Otmar Weber
Schillerstraße 10b
66994 Dahn
Tel 06391 – 2331
E-Mail: otmar_weber@gmx.de

oder bei:
Gesellschaft für Christlich – Jüdische Zusammenarbeit Pfalz (GCJZ)
Geschäftsstelle
Dr. Wolfgang Pauly
Karl-Stein-Straße 8
76835 Hainfeld
Tel 06323 – 81109
E-Mail: pauly@uni-landau.de

Das Buch kostet 15.00 Euro + Porto.

Die pfälzischen Synagogen von 1800 bis heute

Vorbemerkungen
In fast jeder sechsten pfälzischen Gemeinde standen bis zu ihrer Zerstörung in der NS-Zeit steinerne Zeugnisse jüdischen Glaubens – einfache Betstuben und prächtige Synagogen.Der überwiegende Teil der Synagogen in der Pfalz wurde während der Reichspogromnacht 1938 zerstört. Das Sterben der Synagogen im pfälzischen Raum begann aber schon vor dem 9./10. November 1938. Zwischen 1933 und 1938 waren bereits zahlreiche Synagogengebäude von den jüdischen Gemeinden verkauft worden, da durch erzwungene Auswanderungen das für den Gottesdienst notwendige Minjan nicht mehr erbracht werden konnte. Von dieser Entwicklung waren die jüdischen Gemeinden in der Pfalz schon frühzeitig betroffen. Nur wenige Synagogen haben den Krieg überstanden.

Die verwaisten Synagogen gelangten meist in Privatbesitz, wurden abgerissen oder zu Werkstätten, Lagerräumen, Schuppen, Scheunen und Wohnhäusern umgebaut und sind oft nur deshalb mehr oder weniger erhalten geblieben. Nur vier Synagogen sind im Jahre 2004 noch in ihrer ursprünglichen Bausubstanz erhalten.

Definition der Synagoge nach religiösem Verständnis. Die Synagoge ist kein Gotteshaus im christlichen Sinn, da die liturgische Verehrung Gottes nach jüdischem Glauben nicht an ein bestimmtes Gebäude gebunden ist. Die Synagoge ist vielmehr Gebets-, Lehr- und Versammlungsstätte, wie es auch der Name „Synagoge“, abgeleitet aus dem griechischen „synagogein“, übersetzt „zusammenkommen“ ausdrückt. Als Synagoge im weitesten Sinne gilt jeder Raum, der die Torarollen enthält, in dem man sich versammelt, lehrt und betet. Diese weitgefasste Definition macht sich auch der Verfasser zu eigen, wenn von Betstube, Bets l, Synagoge oder Judenschule die Rede ist.

Die Angaben und Daten zu den Synagogen basieren im wesentlichen auf Veröffent-lichungen von Bernhard Kukatzki, Karl Fücks, Franz Schmidt, Paul Karmann, Gemeindeverzeichnissen von jüdischen Organisationen in Deutschland, Ortschroniken, dem Landesarchiv in Speyer, Gemeindearchiven, den Privatarchiven von Bernhard Gerlach, Berthold Schnabel, Otmar Weber und auf Erkenntnissen, die der Verfasser vor Ort erworben hat. Ferner wurde auf Restitutionsakten aus dem Archiv Fücks zurückgegriffen.

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